Karibik Insel von San Andrés Meer der sieben Farben

 

775 km von der kolumbianischen Kontinentalküste entfernt befindet sich die Insel, von der UNESCO als Welt-Biosphärenreservat anerkannt. Ein kleines Paradies, in dem sich der Einfluss von Engländern, Spaniern, Piraten und Korsaren vermischt haben, um eine reiche, sich im Reggae-Rhythmus wiegenden Kultur hervor zu bringen.

Allgemeine Daten zu San Andrés

 

Klima: Die Temperatur liegt durchschnittlich 28°C, und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch

Hauptstadt: San Andrés.

Bevölkerung: Insel San Andres  65.000 Einwohner

Hauptwirtschaftszweig: Tourismus, Fischerei und Handel, dank ihres Status´ als Freihafen

Sprachen: Spanisch, Englisch und  Kreolisch.

Höhe: Von Meereshöhe bis 55 Meter über dem Meer

Fläche: 26 km2

Strand von San Andrés mit Blick auf Johnny Cay

Auszeichnungen: Am 10 November 2000 wurde der Archipel von San Andres, Providencia und  Santa Catalina als Biosphärenreservat für das Programm „Mensch und  Biosphäre“ (Men and  Biosphere) der UNESCO ernannt und ist seitdem mit dem Namen Seaflower im weltweiten Biosphärenreservat Verband bekannt. Einer der Eigenschaften, die den grössten Einfluss auf die Ernennung hatte, ist  seine Flächenausdehnung  von 300.000km², welche Seaflower zum  Biosphärenreservat mit der grössten Meeresflächen in der Gegenwart auszeichnet.

 

20. Oktober 2010 Auszeichnung im Rahmen des UN Gipfels für Biodiversität: Preis für die beste Leistung in Bezug auf die biologische Vielfalt 2010 erhalten. Der Preis wurde von der „IUCN“ (The International Union for Conservation of Nature) verliehen.

Ein perfektes Reiseziel für den Genuss von Strände, Wassersportarten, Tauchen und Ökotourismus.

Schon vom Flugzeug aus präsentiert sich die Visitenkarte von San Andrés mit ihrem siebenfarbigen Meer, Heimat von bunten Fischen und Korallen voller Leben, die die Besucher faszinieren. Nach einem Nachmittag am Strand und beim Dutyfree shoppen bietet sich der Abend an, um das Programm mit Musik und Tanz abzurunden.

 

San Andres und Providencia sind die etwas anderen Karibikinseln. Klein, natürlich und wildromantisch locken sie mit ihren Stränden, ihrer Natur und die besten Vorraussetzungen für den Wassersport vor allem die Touristen an, die es einfach mögen. Massentourismus sind hier Fremdworte. Wer als Luxus die Ruhe, Entspannung und paradiesische Naturausblicke sucht, ist hier richtig.

Eine von Kultur überschäumende Insel

 

Sicher weiß man es nicht, in welchem Jahr die Holländer, die sich der Landwirtschaft widmeten eingetroffen sind. Danach kamen die Irländer und Engländer, um letztendlich den Kampf gegen die Spanier zu entfachen und die Insel zu verteidigen.

 

Inmitten königlicher Nationen gab es noch den Piratenkapitän Morgan, der zwischen Jamaika und San Andrés ständig hin und her reiste. Der Piratenkapitän Morgan trug stark zum Einfluss der Kultur der Antillen auf San Andrés bei.

 

Auf diese Weise entstand eine interessante Kulturmischung aus afrikanischen Sklaven, europäischen Bauern, englischen Piraten und spanischen Siedlern, die all ihr Wissen über aromatische Pflanzen und gastronomische Speisen übergaben. Die Inselbewohner übernahmen zudem die spanische,  die  englische und die kreolische Sprachen und traditionen.

Fischer von der Insel von San Andrés

Somit hinterließ man eine der reichsten kolumbianischen Kulturen, die als Raizales bezeichnet wird. Mit einer besondere ruhige und fröhliche Lebenseinstellung ist es ihr Anliegen, dieses Paradies den Besuchern von ganzem Herzen näher zu bringen.

In den Straßen hört man die Inselbewohner eine eigene sprachliche Mischung von spanisch, englisch aus dem Elisabethanischen Zeitalter und afrikanischen Dialekt sprechen. Die Einwohner beherrschen aber auch das spanisch und englisch der heutigen Zeit, weshalb die Kommunikation mit den Besuchern sehr einfach ist.

 

Diese spezielle kulturelle Mischung hat ihre Spuren auch in der Musik hinterlassen, worunter sich Reggae, Reggaeton, Raga, Soca, Calypso, Merengue, Vallenato und Salsa befinden. Also findet man auf der Insel, passende Musik für jedes Ohr oder jeden Tänzer.

Im April findet das Festival Luna Verde (“grüner Mond”) mit Konzerten und Tänzen statt. Den Karneval und die Krönung der Kokos-Königin feiert man im November zusammen mit dem “Jahrestag” von San Andrés. Abordnungen verschiedener Staaten der Atlantikküste und Nachbarinseln nehmen daran teil.

 

Als Beitrag zur Bewahrung der Kultur haben einige Inselbewohner ökotouristische Parks angelegt, wie die Granja de Job Saas und der Park West View, in denen die Führer nicht nur von der Natur sprechen, sondern auch von den Sitten, Gebräuchen und Werten, die sie mit Hilfe dieser Projekte bewahren. Dort kann man Kunsthandwerks Arbeiten aus Kokosnüsse und die Frucht des Kalebassenbaumes kaufen, die typisch für die Insel von San Andrés sind.

Fischer von der Insel von San Andrés

Den Boden von Johnny Cay zu betreten bedeutet, sich vom Swing der Reggae Musik mitreißen zu lassen und gemeinsam mit den Inselbewohnern, die ihre Besucher mit Lächeln und Scherzen unterhalten, das Ambiente zu genießen.  Die Palmenblätter spenden nicht nur Schatten, sondern liefern auch den Rohstoff für Hüte, Körbe und unendlich viele gewebte Kunsthandwerksarbeiten für die Touristen.

Johnny Cay: Strände für das Wohlbefinden

 

Nach einer Viertelstunde Bootsfahrt, voran gleitend über  traumhafte Gewässern des Meeres von San Andrés, erreicht man eine Insel die für ihre Weiss-sandige Strände und die sogenannten Coco Locos (köstliche Cocktails), die in der Kokosnuss Schale serviert werden, bekannt ist.

 

Johnny Cay: Unter dem blauen Himmel und grünen Palmen mit ihrem frischen Schatten kann man leckere frittierte Mojarras (Fisch) oder frische Meeresfrürchten mit grüner Kochbanane und köstliche Cocktails probieren.

 

Die Insel kann man idealerweise  zu Fuß umrunden. In einigen Gebieten tauchen exotische Korallenformationen auf. Das wunderschöne Meer reflektiert den blauen Himmel der sich mit dem natürlichen Meereswasser verschmelzen lässt.

Die Insel Johnny Cay neben San Andrés

Strand von Bahía Sardina in San Andrés mit Blick auf Johnny Cay

San Andrés: Kolumbianisches Reiseziel zu Sonne und Strand

 

Die Völker Kulturkontraste der Region machen den Zauber und de Reichtum der kolumbianischen Karibik aus. Hauptattraktion von San Andrés sind definitiv seine paradisische Strände, die von ihrem siebenfarbigen blauen stillen Meer umspült werden und  dessen Korallenriff Schutz spenden.

 

Zu den schönsten Stränden von San Andrés gehören:

 

Bahía Sardina (Spratt Bight) im Norden der Insel, im wichtigsten Hotel und Touristiksektor. Es ist ein städtischer Strand, mit weißem Sand, Schatten spendenden Palmen und herrlicher Sicht auf die Insel Johnny Cay.

San Luis, nur 10 Minuten vom Zentrum von San Andrés entfernt, bietet Stranderholung in einem weitaus ruhigen und abgelegenen Umfeld.

Gastronomie von San Andrés

 

Es ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, dass die kulinarische Spezialität dieser farbenfrohen Insel die verschiedenen Zubereitungen von Fisch und Meeresfrüchten sind.

 

Die Küche der Insel wird repräsentiert durch Gerichte wie den roten Barsch, Forellen andere Fischarten, Muscheln, Hummer, Langusten, Garnelen, Krebse, Meeresschnecken . Man serviert diese kulinarische Kostbarkeiten mit Reis, Kochbanane oder Yucca die mit Kokosnussmilch zubereitet werden. Als Dessert empfiehlt sich den “Dumpling”, ein feiner Kuchen mit Basilikum, eine gesunde exquisitem Küche.

 

Das englische Erbe über Indien hat auf der Insel aromatische Kräuter wie Nelken, Zimt und Ingwer hinterlassen. Diese tragen zur Inselgastronomie mit ihrer intensiven Geschmackskomponente bei.

Garnelen à la Jardín de la Reina im Restaurant La Regatta

Hier einige der repräsentativsten Gerichte:

 

Rondón: Ohne Zweifel das typischste. Viele Jahrzehnte lang war es ein Gericht, das nur von Männern für Männer zubereitet wurde, heute jedoch sind es auch die Frauen, die es sowohl zubereiten wie auch zu sich nehmen. Es ist ein Fisch-Muschel Eintopf der langsam mit Pfeffer gewürzter eingelegte Kokosmilch köchelt und mit Yucca, wie auch Jamswurzeln serviert wird.

 

Fish Ball: Man kann jegliche Art von Fisch verwenden, um daraus die Fischbällchen herzustellen: Papageifisch, Meerbrasse, die barschartige Mojarra oder sogar schwarzen Krebs. Wichtig dabei ist, den Fisch gut zu entgräten und ihn mit Tomate, Zwiebel, Knoblauch, Salz und Gewürzen nach Belieben anrichten und anschließend frittieren.

 

Zu den Spezialitäten als Beilage gehört: Brotfrucht, die man frittiert oder gekocht serviert und als Ergänzung für vielerlei Gerichte benutzt wird. Man isst sie im noch grünen Zustand, um ihren Geschmack intensiver zu genießen.

 

Desserts und Süßigkeiten: Nachmittags, nach dem Mittagessen kann man auf Frauen treffen, die die typischen Süßigkeiten der Insel zur Schau stellen und feilbieten, wie Cocadas (Kokosfladen) oder Bolas de coco (Kokoskugeln), eine Köstlichkeit, die man unbedingt probieren sollte. Weiterhin sind frisch gepresste Fruchtsäfte, Kürbis-, Mais- und Bananenkuchen sehr beliebt.

Sehenswürdigkeiten auf San Andrés

 

Das Aquarium gehört zu den größten Attraktionen von San Andrés.(unser Foto)

 

El Acuario: Zone zur Beobachtung von farbige Fische und Mantelrochen. Nach einer 10 Minuten andauernden Bootsfahrt gelangt man zu einem Eiland mit verschiedenen farbenfrohen Verkaufsständen, an denen man einen erfrischenden Cocktail zu sich nehmen kann, als Abschluss einer  Tauch- oder Schnorchel-Session bei der man die spielenden Fische im flachen Wasser des Aquariums beobachten kann.  Leichtes Tauchen auch für Kinder und Anfänger.

Das Aquarium gehört zu den größten Attraktionen von San Andrés.(unser Foto)

Insel Jhonny Cay: Ein paradiesisches Inselchen eineinhalb Kilometer von San Andrés entfernt, 5 Hektar groß. Ausgezeichnet durch Vegetation mit üppigen Palmen und einem Restaurant, das inseltypische Gerichte servieren. Die weissen Sandstrände und das kristallklares Wasser sind ideal, um Sonne, Musik und Natur zu genießen. Sie hat den Status eines Regionalen Naturparks.

Casa de la cultura (Museumshaus der Inselkultur): Erleichtert das Kennenlernen des kulturellen Umfeldes der Insel. Eine originalgetreue Nachbildung aus der Zeit der britischen Kolonisierung, die den Lebensstil der damaligen Zeiten darstellt. Weiterhin gibt es eine Darbietung der verschiedenen Tänze, die die Inselkultur zum Ausdruck bringen, wie Jumpin’ Polka, Mentó, Calypso, Reggae und weitere. Es liegt an der Avenida Circunvalar km. 5.

 

Botanischer Garten: Er bietet den Besuchern eine Tour durch die verschiedenen Etappen der Evolution der Arten der Flora und gibt eine kurze Zusammenfassung zu den Pflanzen, die von den englischen Siedlern auf die Insel gebracht wurden.

 

San Luis: So wird die Ostzone der Insel bezeichnet. Hier gibt es die besten Strände zum Relaxen.

Strand von San Luis in San Andrés

Ökotouristische Parks: Im Südwesten von San Andrés befindet sich der Park Westview, gegenüber der Zone von La Piscinita. Dort trifft man auf die Cueva de la Sirena (Höhle) und die berühmten, aus aromatischem Kokosholz gebauten Hütten. Ein wenig nördlicher liegt die Farm Granja de Job Saas, ein Ort an dem man während einer Ökotouristischen Tour Krebse, Schildkröten und Eidechsen beobachten und anschließend einen erfrischenden Tamarinde oder Zuckerrohr Saft zu sich nehmen kann.

 

Pig Pond: Eine Lagune zum Beobachten von Vögeln und Kaimanen.

 

La Cueva de Morgan (Die Höhle des Piraten Morgan): Ist nicht nur einfach ein mysteriöses Loch in einer Korallenwand, sondern mit einer Reihe von Legenden verknüpft. Es heißt, ein beherzter Schwimmer sei hindurchgetaucht um zu bestätigen, dass dahinter ein jungfräulicher Strand liegt. Und der Pirat Henry Morgan soll hier einen Teil seiner Schätze versteckt haben.

 

El Hoyo Soplador (Das Blasloch): Ein Naturphänomen, hervorgerufen durch eine Reihe von unterirdischen Kanälen, die sich in den Korallenriffen bilden. Wenn die Flut steigt und eine Welle mit Wucht in das Kanalsystem drückt, entweicht die komprimierte Luft durch den Topf. Dann tritt der mythische Moment ein, das Meerwasser wird durch den Druck Meter hoch in die Luft befördert und vollendet.

 

Iglesia Bautista Emmanuel  (Die Baptistenkirche): Gotteshaus im Sektor von La Loma, dem höchsten Ort der Insel. Errichtet auf Initiative des Reverend Beckeman Livington, Pastor der Mission Hiil. Älteste Kirche dieser Art in Amerika, erbaut 1847 mit Pinienholz aus Alabama. Von der Kirche aus kann man einen herrlichen Panoramablick über die gesamte Insel bestaunen.

La Piscinita mit seinem Korallenriff und ihre vielen Fische ist idealer Ort für Schnorchler und Wassersprung verliebte

Aktivitäten auf San Andrés

 

Unter dem blauen Himmel, der sich mit den sieben Farben des Meeres von San Andrés zu verschmelzen scheint, kann man sich sowohl der Entspannung hingeben wie auch zahlreichen Aktivitäten nachgehen. Die Touristen werden dazu eingeladen, am Lebensstil der Inselbewohner intensiv teil zu nehmen:

 

  • Umrundung der Insel per Motorrad oder Golf-Caddy

 

  • Sonne und Strand

 

  • Tauchen und Schnorcheln in La Piscinita, West View und El Cove

 

  • Bootsausflug zum El Acuario, Haynes Cay und anschließend nach Johnny Cay

 

  • Shoppen in der Einkaufszone der Insel, im nördlichen Teil

 

  • Vogelbeobachtung und Ökotourismus

 

  • Wassersport: Wind und Kitesurfen und Jetbootfahren

Tauchen Sie in den Zauber von San Andrés ein!

 

Diese Inseln mit blendenden Weißen Strände, den verschiedene blauen Meeresfarben und von einem gastfreundlichen, höflichen und lebensfreudigen Volk bewohnt, gehören zu den wichtigsten Destinationen des kolumbianischen Tourismus.

 

San Andrés schmückt sich mit 35 paradiesischen Tauchplätzen, die in einem guten Zustand sind und dem Taucher auch Schiffwracks, Felsenriffe und Unterwasserhöhlen bieten. Die Fauna ist sehr vielfältig und farbenreich. Weiter  zeichnen sich die milden Gewässer durch ihre guten Sichtverhältnisse aus. Weitere Wassersportarten in San Andrés die man tätigen kann sind der Windsurfen, Kitesurfen, Jachtsegeln, Wasserski, Apnoe- und Gerätetauchen, und Sportangeln.

Alltäglich warten Mantarochen auf die Schnorchler in San Andrés

Johnny Cay, Acuario und Haynes Cay liegen kaum 2 km von Cay Bolívar und 16 Seemeilen südöstlich von Albuquerque entfernt und komplettieren dieses spektakuläre Paradies als Reiseziel. Die nahe gelegenen kleinen Eilande sind ideal zum Ausruhen, während die entfernteren durch ihre Korallenkette zum Delirium für Schnorchler und Taucher werden.

Festzug auf der Insel von San Andrés

Volksfeste und Festivals von San Andrés

 

Die überaus farbenfrohen Volksfeste der Insel sind ihren typischen Produkten gewidmet und ein wahrhaftes Beispiel für ihre Kultur und die regionaltypische Küche. Zu den bedeutendsten gehören:

 

  • April: Festival des Grünen Mondes und Festival des Krebses

 

  • September: Green Moon Festival

 

  • November: Internationale Wahl der Kokosnuss-Königin und die Volksfeste von San Andrés (vom 27. bis 30. November)

 

Geheimtipps für San Andrés

 

Auf San Andrés gibt es Orte, Kunsthandwerk und Freizeitaktivitäten, die während der Reise auch auf andere Art erlebt werden können. Entdecken Sie die einsamsten Strände, die anderen Nachbarinseln, die verschiedenen bunten Fische, die sich hinter den mit Leben gefüllten Korallen verstecken, die Menschen, die sich dem Reisenden auf ihre inseltypische Lebensart nähern und mit ihnen die Kultur des Raizal teilen möchten.

Kleiner Wassersport Hafen bei San Andrés

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