Nationaler Naturpark Tayrona, die Begegnung von karibischer Natur und Archäologie

 

Die Karibik, mit traumhaften Stränden und wunderschöner Unterwasserwelt liegt wenn man sich in Santa Marta befinden direkt vor der Tür.

Allgemeine Daten zum National Park Tayrona

 

Klima: Durchschnitts Temperatur liegt bei 28°C, und die Luftfeuchtigkeit ist hoch

Bezirk:  Magdalena

Hauptstadt: Santa Marta

Nationaler Naturpark: Parque Nacional Tayrona

Gründungsjahr:  1969

Hauptwirtschaftszweig:  Tourismus

Sprachen:  Spanisch

Höhe:  0 bis 900 Meter über dem Meer

Fläche vom Tayrona Park:  15’000 Hektar ( 12’000 Land und 3’000 Marine)

Im Osten schliesst sich der Nationalpark Tayrona an, mit Zeugnissen einer fast untergegangenen Indianerkultur und herrlichen Buchten die praktisch an der Stadtgrenze beginnen. Der Reiz der Landschaft liegt einerseits in der Karibik mit ihrem warmen Wasser und den Korallenriffen direkt am Strand und andererseits an den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada.

Playa la Piscina, National Park Tayrona

Im Departamento von Magdalena, 34 km von der schönen Stadt Santa Marta entfernt, trifft man auf den Staatlichen Naturpark Tayrona, einem Natur-Reservat mit archäologischen Spuren, der zur Selbstfindung einlädt. Hier überwiegen Ökosysteme wie Mangrovenwälder, Korallen, Algenweiden, stachliges Gebüsch und magische Trocken wie auch Feucht Nebelwälder, die eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tierarten als Zeugen des Lebens beherbergen.

 

Im Jahr 1969 wurden diese 12.000 ha Erdoberfläche und 3.000 ha Meeresgebiet zum Naturpark erklärt, aufgrund ihres hohen biologischen und archäologischen Wertes. Der Naturpark war vor der Zeit der spanischen Eroberung ein Gebiet, das vom Tayrona Indianer bewohnt wurde, die eindeutige Spuren ihres Daseins hinterlassen haben, wie die kleine Siedlung Chairama. Die Temperatur schwankt zwischen 25°C und 32°C, da der Naturpark praktisch auf Meereshöhe liegt.

Im Jahr gibt es zwei Regenzeiten: Die erste geht von Mai bis Juni und die zweite von September bis November.

Bewohner und Ihre Siedlungen

 

Das nahe Gebirge der Sierra Nevada mit über 5700 m hohen Gipfeln macht diese Landschaft einzigartig. Eine wahrhaft, fantastische Oase am Karibischen Meer mit indianischen Ruinen im tiefen Dschungel dessen komplexes Netz von Ökosystemen einzig auf der Erde ist.

 

Es versteckt archäologische Spuren der präkolumbischen Tayrona-Kultur, wie das alte Dorf der Ureinwohner El Pueblito und Ciudad Perdida (verlorene Stadt 3000 v. Chr.), mit ihren geheimnisvollen Terrassen und wunderbar angelegten Wegen aus der Zeit vor der spanischen Kolonisation.

 

Spuren aus Indigene Volksstämme wie die Tayronas, Kogis und Arhuacos mit einer tiefgründigen, kosmischen Weisheit machen aus dieser mystischen wunderschöne Wanderungsroute, die durch den topischen Regenwald statt findet zum einzigartigen Erlebnis, der definitiv all den vergossen Schweiss wert ist.

Luxus Ecohabs – inspiriert in den Unterkünften der Eingeborenen.

(Für diesen Park, den man übrigens nicht ohne Guide erkunden sollte, ist eine Gelbfieber-Impfung notwendig.)

 

Die Bewohner des Parks sind überwiegend Mestizen und leben vorwiegend vom Tourismus und vom Fischfang. Im Tayrona Park gibt es mehrere heilige Orte oder Stätten wie Línea Negra, diese gehören zu den Eingeborenenstämmen, die das Küstengebirge Sierra Nevada de Santa Marta bewohnen.

Faunakarte des National Park Tayrona

Fauna

 

Im Staatlichen Naturpark Tayrona gibt es mehr als 180 Säugetierarten, vorwiegend Brüllaffen, Tigerkatzen, Hirsche und mehrere Fledermausarten. Mit ihnen in Gemeinschaft leben 300 Vogelarten, Papageienschwärmen wie auch der Kondor, der Einsiedleradler und der Seeadler sind besonders hervorzuheben. Heulenden Affenherden, die mit ihrem Lärm den anderen Urwaldbewohnern die Anwesenheit der Ausflügler kundtun.

 

Weiterhin leben hier 31 Reptilien, 15 Amphibien, 202 Schwamm, 471 Krustentierarten und mehr als 1000 weitere Meerestier Spezies. Delfine und Schildkröten sind auch häufige Gäste dieser Gegend, letztere um hier ihre Eier zu legen.

Flora

 

Übergang von der Karibische Küste zum inneren des National Parks Tayrona

In den Ökosystemen des Meeres des Tayrona-Parks sind 350 Algenarten beheimatet, die nur einen Bruchteil der gesamten Vegetation dieses Gebietes ausmachen und die mit ihren 31 Pflanzenarten zur den artenreichsten der kolumbianischen Karibik zählen.

 

Während die Flora auf dem Land durch mehr als 770 verschiedene Pflanzenarten vertreten ist. Sie reichen vom Kaktus bis hin zu riesigen Bäumen, die bis 30 Meter hoch werden können.

 

Die Strände des Staatlichen Naturparks Tayrona sind eingerahmt von einer unberührten und üppigen Natur, sie gehören mit zu den schönsten Strände der Welt. Flüsse, die von den Eisgletschern der Sierra Nevada herab kommen und ins Karibische Meer fliessen werden sie als Besucher nicht so schnell vergessen.

Übergang von der Karibische Küste zum inneren des National Parks Tayrona

Meeresfrüchten Eintopf in Chipichipi Manier

Gastronomie im Tayrona Nationalpark

 

Durch seine geographische Lage bietet der Tayrona National Park traditionelle Gerichte in einer Vielzahl von Fische und Meeresfrüchten an. Zudem aus der Einheimischen Region besondere Formen der Zubereitung von Speisen wie köstliche Gerichte aus Reis mit  Rind  Eintopf oder das beliebte Chipichipi (kleine Schalentier).

Aussicht von la Ciudad Perdida (die verlorene Stadt)

Aktivitäten

 

  • Tauchen in La Cueva de Neguanje, La Isla Aguja oder Bahía Concha

 

  • Wandertouren auf den ökologischen, steinbepflasterten Indianer Pfaden

 

  • Schnorcheln

 

  • Campen, oder in den typischen Ecohabs in Cañaveral unterkommen

 

  • Vogelbeobachtung

 

  • Reitausflüge

 

  • Entdecken der archäologischen Spuren

Attraktionen

 

  • Das archäologische Museum von Chairama in Cañaveral

 

  • Der Wanderpfad Los Naranjos

 

  • Der Strand von Castilletes

 

  •  Der Strand von Cristal

 

  • Die Schlucht Quebrada Valencia im Westen des Parks

 

  • Der Strand von Arrecifes

 

  • Die Bucht von Concha

 

  • Das Naturbecken in Arrecifes

 

  • Das Piedras-Flussbett

 

  • Das Kap von San Juan de Guía: Ein Meer voller Monolithen die sich mit dem tropischen Urwald verschmelzen

 

  • Pueblito oder Chairama, eins der herausragenden Zentren für den Warentausch zwischen den verschiedenen präkolumbischen Ureinwohnern

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